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Junggebliebene Hahnbacher feiern

Vom 22. bis 24. Oktober 2010 verbrachten einige Junggebliebene Hahnbacherinnen und Hahnbacher zusammen ein Wochenende im Naturfreundehaus in Treuchtlingen, im schönen Altmühltal.

Auf Initiative von Michael Sander, Georg Bägendörfer jun. und Georg Lederer, wurde diese Party ins Leben gerufen. Ja, wir hatten den Mut nach so vielen Jahren diesen Schritt zu wagen und einfach unseren Freunden, Nachbarn, Verwandten zu sagen, kommt her lasst uns zusammen feiern, lasst uns teilhaben an deinen Kindheitserinnerungen, deinem Leben, deiner Familie, deinen Erfahrungen, ja lasst uns einander wieder finden.

Die Reaktionen waren überaus positiv, auch wenn einige wenige, uns gefragt haben ob wir nichts Besseres zu tun hätten. Gott sei Dank waren diejenigen in der Minderheit, so trafen am Freitagabend aus ganz Süddeutschland, nach und nach die Hahnbacher ein. Nach der herzlichen Begrüßung machten wir uns über die Zubereitung des Abendessens. Es gab fein gewürzte Spareribs mit gutem Hausbrot und sauren Gurken. Nachdem der Hunger gestillt war und die Zimmer bezogen waren, stand einer stimmungsvollen Party nichts mehr im Wege. Das die Hahnbacher feiern können, bestätigen Sie schon in der ersten Nacht, so wurden die letzten Feierlustigen erst um kurz vor 6 Uhr am Morgen beim ins Bett gehen gesehen.

Die Aufteilung der Betten im Haus,  war von Zweibettzimmer, über Vier-, Sechs- bis Achtbettzimmer. Die ersten Kinder wachten schon gegen 7 Uhr auf und so mancher der durchgefeiert hatte,  weilte sich im Traum bei dem nun bereits einsetzenden Lärm der spielenden Kinder.

Geweckt vom duftenden Kaffee und frischen Brötchen, fühlte sich nun der Speiseraum. kochen
Anschließend hatten wir uns vorgenommen, gemeinsam eine „Fleischklöss-chensuppe“ zu kochen. Auch wenn dies in den Gesprächen zur Vorbereitung der Party der Punkt war, der uns am meisten Sorgen bereitet hatte, so sollte uns die „Ciorba de perischoare“ ausgezeichnet gelingen. Die Sorgen hatten aber schon ihre Berechtigung, in einer normalen Küche da gibt es einen Koch, und der bestimmt wie gekocht wird. Bei uns war dies nicht der Fall, die eine Frau hat einen Ehemann aus Grossscheuern oder Stolzenburg und wird wie die Grossscheuerner oder die Stolzenburger kochen, die andere Frau hat einen Ehemann aus dem Banat, die andere Frau kocht wie ihre Mutter die aus Burgberg kommt, wie sollen wir uns da nur einig werden. Die Suppe hat wie schon oben erwähnt ausgezeichnet geschmeckt und diese Vielfalt der Zutaten hat sie vielleicht auch so köstlich werden lassen, oder war es die Aufsicht der Männer die dazu beigetragen haben?

 

blechmusik

 

In der Zwischenzeit machten sich einige mit den Kindern auf den Weg in den benachbarten Wald um Holz für ein Lagerfeuer zu sammeln. Nachdem nun auch die letzten Freunde eingetroffen waren, wurde zusammen Kaffe und Kuchen genossen und Erfahrungen ausgetauscht. Der Eine oder Andere der dabei müde wurde und ein Nickerchen machen wollte, hatte nicht mit unserem wachsamen „Köchinnen“ gerechnet und so wurden die sich nun in süßen Träumen weilenden mit einer Küchenmusik die es in sich hatte, bestehend aus Töpfen, Deckeln usw. aufgeweckt.

 

 


Die Kinder konnten die Dämmerung kaum erwarten und so wurden pünktlich das Lagerfeuer und der Grill angezündet.

 

grillen

 


Unser beiden Grillmeister Georg Bägendörfer und Rainer Greger, zauberten uns leckere Steaks (Siebenbürgische Deckele) und saftige Mici, sowie Würstchen für die Kinder.

 

 

 

 

tanzen

 

 

Satt gegessen und etwas geschlaucht von der letzten Partynacht, war nicht zu erwarten das heute noch die große Party steigen würde. Wir sollten alle eines besseren belehrt werden und so tanzten, spielten und sangen wir die ganze Nacht durch bis gegen 6 Uhr am Morgen.

 

 


 

Nach dem Frühstück, räumten wir alle unsere Zimmer und die gemeinsam genutzten Räumlichkeiten, da wir das Haus in einem Besenreinen Zustand übergeben mussten.

Mit einem gemeinsamen Mittagsessen, ließen wir dieses wunderschöne, gemeinsame Wochenende ausklingen und traten wieder unsere Heimreise an.

Spätestens jetzt, wussten alle die dieses Wochenende zusammen verbracht hatten, dass es an diesem Wochenende definitiv nichts besser zu tun gab, als zusammen mit Freunden aus der Kindheit das Wochenende zu verbringen und so wird es bestimmt nicht bei dem einen Mal bleiben. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für’s  Mitmachen! Georg Lederer

 
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