Am Sonntag, den 16. August 2026, durften wir in Hahnbach ein ganz besonderes Fest erleben. Auch wenn wir uns vielleicht den einen oder anderen Besucher mehr gewünscht hätten, war es gerade die persönliche und herzliche Atmosphäre, die diesen Tag so besonders gemacht hat.

Den Auftakt bildete ein feierlicher Gottesdienst in unserer Evangelischen Kirche, gestaltet von Pfarrer Klaus Untch und musikalisch begleitet von den Bläsern des Karpaten-Express. Es war bewegend, unsere Kirche wieder mit Musik, Gesang und Menschen erfüllt zu sehen.

Anschließend ging es auf dem Kirchenhof mit dem Transylvanian Brunch weiter. Ein wunderbares Buffet mit vielen regionalen Köstlichkeiten erwartete die Gäste. Organisiert wurde der Brunch gemeinsam mit der Stiftung Kirchenburgen, insbesondere durch Christian Cismaru, dem unser herzlicher Dank für die Vorbereitung und Unterstützung gilt.

Begegnungen, mit denen wir nicht gerechnet hatten

Besonders schön waren die vielen herzlichen Gespräche und auch einige Überraschungsgäste. So durften wir unter anderem einen Besucher aus den USA, einen bekannten rumänischen Fernsehreporter sowie Landsleute aus Hahnbach begrüßen, die sich gerade in Siebenbürgen aufhielten und ganz spontan zu unserem Fest kamen.

Eine ganz besondere Freude war auch das Wiedersehen mit unserem ehemaligen Hahnbacher Lehrer Helmut Leonbacher und seiner Ehefrau.

Genau solche Begegnungen haben uns gezeigt, was wir mit diesem Fest erreichen wollten: Menschen zusammenzubringen, Erinnerungen auszutauschen, neue Kontakte entstehen zu lassen und Hahnbach wieder mit Leben zu füllen.

Musik und Tanz auf dem Kirchenhof

Für den kulturellen Rahmen sorgten die Musiker des Karpaten-Express, die uns über den Tag hinweg mit ihrer Musik begleiteten. Ihre mitgereisten Ehefrauen erfreuten uns immer wieder mit Ihren Line Dance Einlagen und trugen maßgeblich zu der guten Stimmung dar.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der rumänischen Jugendtanzgruppe aus Großscheuern „Daniel Rosalim“. Mit ihren gekonnten und temperamentvollen Darbietungen haben die jungen Tänzerinnen und Tänzer unsere Gäste begeistert und für eine wunderbare Stimmung gesorgt.

Sehr gefreut haben wir uns auch über die Anwesenheit unseres Bürgermeisters mit seiner Familie, des Vizebürgermeisters mit seiner Ehefrau sowie der Kulturreferentin. Ihre Teilnahme war für uns ein schönes Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung.

Ein Abschluss, der in Erinnerung bleiben wird

Gegen 17 Uhr neigte sich unser Fest langsam dem Ende zu.

Und gerade der Abschluss bescherte uns noch einmal einen dieser Momente, die man wahrscheinlich nicht so schnell vergisst:

Gemeinsam standen wir im Hahnbacher Kirchenhof, eng umschlungen, und sangen miteinander die „Siebenbürger Hymne“, „Af deser Ierd“ und schließlich „Wahre Freundschaft“.

In diesem Augenblick war vieles von dem spürbar, worum es uns an diesem Tag gegangen ist: Heimat, Freundschaft, Zusammenhalt und die Verbundenheit mit Hahnbach.

Es war ein wunderschönes Bild und für viele von uns sicherlich ein emotionaler Moment.

Ohne unsere Helfer wäre all das nicht möglich gewesen

Zum Schluss möchten wir noch einmal von Herzen allen Helferinnen und Helfern danken, die vor, während und nach dem Fest mit angepackt haben.

Ganz besonders möchten wir der Familie von Reini Kaun und der Familie von Georg Gunesch hervorheben. Durch ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Hilfsbereitschaft und ihr persönliches Engagement haben sie dem Fest den passenden Rahmen gegeben und ganz wesentlich zu seinem Gelingen beigetragen.

Unser Dank gilt ebenso allen weiteren Helfern, Partnern, Mitwirkenden und Unterstützern, die wir hier gar nicht alle namentlich nennen können.

Vielleicht waren wir an diesem Sonntag keine riesige Menschenmenge. Aber diejenigen, die da waren, haben Hahnbach mit Leben erfüllt.

Und genau deshalb können wir am Ende sagen:

Es war ein kleines Fest mit großer Wirkung – und ein Tag, der uns Mut macht, diesen Weg für Hahnbach und unsere Kirche gemeinsam weiterzugehen.

Wo Gemeinschaft gelebt wird, bleibt Heimat lebendig. ❤️

Kategorien: Aktuelles

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